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12. Dezember 2018: Der Eigentümer und Kapitän des unter malaysischer Flagge fahrenden Schiffes BUAH Naga 1, das von tansanischen Strafverfolgungsbehörden im Rahmen von OPERATION JODARI geentert und festgesetzt wurde, haben in der Anklage wegen des illegalen Besitzes von Haiflossen auf schuldig plädiert. Hierbei handelte es sich um einen vereinbarten Vergleich mit der tansanischen Staatsanwaltschaft.

Der Kapitän, Han Ming Chuan aus Taiwan, befindet sich seit Januar 2018 in Haft, nachdem er wegen folgender fünf Verbrechen angeklagt wurde: Verschwörung zur Begehung von Straftaten, rechtswidriger Besitz von Haiflossen, Verschmutzung der Meeresumwelt, rechtswidriger Besitz einer Schusswaffe und rechtswidriger Besitz von Munition. Der Eigentümer des Schiffes, Dato Seri Lee Yee Jiat, und der Agent, Abubakar Salum Hassan, folgten dem Kapitän der BUAH NAGA 1 in den Polizeigewahrsam, nachdem sie im Juni verhaftet wurden.

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Am 4. Dezember haben die Angeklagten mit dem tansanischen Staatsanwalt einen Vergleich angestrebt, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden, und bekannten sich zu einem der fünf Anklagepunkte schuldig: unrechtmässiger Besitz von Haiflossen.

Der Oberste Gerichtshof Tansanias verurteilte die drei Angeklagten zu 20 Jahren Haft oder einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 382.000 Euro. Alle drei wurden zum Antritt ihrer Haftstrafe in das Gefängnis Lilungu in Mtwara gebracht. Wenn die Geldstrafe bezahlt wird, wird die Strafe ausgesetzt.

Der Gerichtshof hat die beschlagnahmten Haiflossen zur Vernichtung an die tansanische Tiefseefischereibehörde übergeben. Die BUAH NAGA 1 bleibt in Mtwara.

Als die BUAH NAGA 1 am 25. Januar zum ersten Mal von tansanischen Strafverfolgungsbeamten, die an Bord des Sea-Shepherd-Schiffes OCEAN WARRIOR arbeiteten, geentert wurde, entdeckten die Inspektoren, dass sich auf dem Schiff eine illegale Ladung Haiflossen befand. In der Kapitänskabine wurde ausserdem eine nicht zugelassene Pistole gefunden. Nach Angaben der an Bord arbeitenden indonesischen Fischer wurde die Schusswaffe regelmässig benutzt, um sie zur Arbeit zu zwingen. Ausserdem bekamen die Fischer an Tagen, an denen keine Fische gefangen wurden, nichts zu Essen.

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„Sea Shepherd begrüsst die erfolgreiche Festsetzung der BUAH NAGA 1 durch die tansanische Regierung und die starke Abschreckungsbotschaft, die der tansanische Gerichtshof an Hai-Wilderer überall auf der Welt gesendet hat. Da die Hai-Populationen weltweit abnehmen, steigt Tansania zu einem international führenden Land im Kampf gegen die illegale Fischerei auf“, sagte Peter Hammarstedt, Kampagnenleiter von Sea Shepherd Global.

OPERATION JODARI ist eine gemeinschaftliche Kampagne von Sea Shepherd, FISH-i-Africa und der Regierung von Tansania zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentierten Fischerei (IUU-Fischerei).




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